Die Seminarschule an der Leo-von-Klenze-Schule

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Die Leo-von-Klenze-Schule ist eine von acht Seminarschulen für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Oberbayern. Nach dem ersten Staatsexamen, das die Referendarinnen und Referendare mit der Diplomprüfung für Handelslehrer*innen bzw. dem Master of Science für Wirtschaftspädagogik erworben haben, starten sie bei uns in ihre zweite Ausbildungsphase.

Für das Schuljahr 2022/23 heißen wir drei Referendarinnen und drei Referendare mit der beruflichen Fachrichtung „Wirtschaftswissenschaften“ willkommen. Einige der Junglehrer*innen kennen unsere Schule bereits von ihrer eigenen kaufmännischen Berufsausbildung. So sind aktuell Versicherungs-, Industrie- und Einzelhandelskaufleute sowie Verwaltungsfachangestellte Teil unserer sechsköpfigen Seminargruppe.

Zudem verfügen vier der jungen Lehrkräfte über ein weiteres Unterrichtsfach – Mathematik, Deutsch und Englisch – das Seminarlehrerkollegen/-innen in nahegelegenen Schulen ausbilden.

In den ersten Wochen besuchen die Studienreferendarinnen und Studienreferendare Unterricht in unterschiedlichen Klassen und Fächern und sammeln so umfangreiche Eindrücke. Sie können hier viele Unterrichtsformen und auch Lehrer- und Schülerpersönlichkeiten erleben.

Außerdem werden bereits erste kleinere Unterrichtsversuche im Team mit anderen Referendarinnen und Referendaren durchgeführt. Die gewonnene Praxiserfahrung wird dann mit der Theorie und den Anforderungen an einen modernen Unterricht verknüpft und in den wöchentlichen Seminaren besprochen. Die Zielsetzung hierbei ist es, Kriterien der Unterrichtsplanung und -durchführung kennen zu lernen und erfolgreich anzuwenden, um schließlich die Unterrichtsarbeit sowie die eigene Lehrerpersönlichkeit kontinuierlich zu entwickeln.

Ab den Allerheiligenferien sind die Referendarinnen und Referendare mit Zweitfach mit vier eigenen Unterrichtsstunden betraut, diejenigen ohne Zweitfach mit sechs. Dabei werden sie von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die wertvolle Betreuungsarbeit leisten. Ab dem Halbjahr wird die zu unterrichtende Stundenzahl um mindestens zwei Stunden erhöht, wobei eine Stunde im Fach Deutsch erfolgen muss. 

Die Referendarinnen und Referendare absolvieren zudem sog. Lehrversuche, die dann in der Seminargruppe besprochen werden. Außerdem besucht die Seminarlehrkraft die jungen Kolleginnen und Kollegen im Unterricht und reflektiert diesen jeweils mit ihnen.

Neben den Seminaren finden auch Modulveranstaltungen zum Thema Schulrecht und Schulkunde mit der Schulleitung statt. Fünf Deutschmodule mit der Deutschfachbetreuerin sind ebenso Teil der Ausbildung.

Unser gemeinsames Ziel ist es, den Studienreferendaren/-innen ein breites Repertoire an Handlungsmöglichkeiten und aktuelles pädagogisches Know-how an die Hand zu geben, damit sie den Lehrerberuf engagiert, modern und mit Freude ausüben können.

 

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